Deutschland schenkt Bagcilar einen Elefanten

Die Stadt Hamm hat dem Istanbular Stadtteil Bagcilar ein Elefanten-Denkmal geschenkt. Bei den Feierlichkeiten wurden Einheit und Gemeinsamkeit demonstriert.

Der EU-Minister und EU-Chefunterhändler Egemen Bagis hielt eine Rede und sagte, dass die Stadt Hamm mit diesem Geschenk eine vorbildliche Haltung gezeigt hat und dass das Denkmal ein Symbol für die deutsch-türkische Freundschaft ist. Der Elefant ist ein Zeichen für den Kampf, den die Stadt Hamm nach dem 2. Weltkrieg gegen Sorgen, Schwierigkeiten und Armut geführt hat und dass sie auch ein Zeichen für den Aufstieg von Bagcilar sein wird, so Bagis. Der EU-Minister erklärt: „Außerdem wird dieses Denkmal auch das Symbol dafür sein, dass die Türkei nicht das Gras ist, auf dem die Elefanten in Europa trampeln. Denn die Türkei wird die Beitrittsphase mit eigener Kraft und mit eigenen Werten beenden und Europa nicht eine Last sein, sondern Europa Last abnehmen. Wir werden die Unterstützung Deutschlands in dieser Phase niemals vergessen“.

Kein Platz für extremen Rechtsradikalismus

Thomas Hungsteger Petersman, der Bürgermeister von Hamm, erklärte, dass es zwischen Hamm und Bagcilar viele Gemeinsamkeiten in vielen Bereichen gibt. Die Stadt Hamm wollte, dass ihr Symbol auch in Bagcilar steht, so Hunsteger Peterman: „Ich denke, dass die Türkei einen Platz in der EU hat“ und sagte, dass die Stadt Hamm niemals ein Ort für extremen Rechtsradikalismus sein werde. Der Bagcilarer Bürgermeister Lokman Cagirici sagte, dass sie in den letzen Jahren bei den Ramadan Feierlichkeiten in Hamm teilgenommen haben und auch dieses Jahr wieder dabei sein werden. Er betonte zudem die Bedeutung der engen Zusammenarbeit zwischen den beiden Städten.