Islam ist eine Religion der Toleranz und Brüderlichkeit

Das Deutsche Islam Forum (AIF) hat im ”Haus am Dom“ in Frankfurt sein 10-Jähriges Bestehen gefeiert. AIF wurde gegründet um die Vorurteile und Feindschaften gegen den Islam aufzuheben, die nach dem 11. September stark zunahmen. An der Feierlichkeit nahmen Dr. Yasar Bilgin, der Vorsitzende der Türkisch-Deutschen Gesundheitsstiftung e.V., Bekir Alboga, Sprecher der Türkisch-Islamischen Union der Anstalt für Religion e.V. (DITIB), Jürgen Mucksch vom Interkulturellen Rat in Deutschland e.V., Yasar Seracettin Baytar und viele eingeladene Gäste teil.

Dr. Yasar Bilgin sagte in seiner Rede, dass der Islam, anders als er dargestellt wird, eine Religion der Toleranz und Brüderlichkeit ist. Bilgin betonte, dass Religion in allen Teilen des Lebens präsent ist: „Religion wird nicht nur in Gebeten, sondern auch im Alltag gelebt. Islam ist keine Religion vor der man Angst haben muss. Menschen fürchten sich vor Sachen die sie nicht kennen und nichts wissen. Wenn es keinen gegenseitigen Dialog gibt, kann aus der Angst Hass werden.“ Er betonte auch, dass Religionen keine Staatsangehörigkeit haben und: „Der Islam gehört nicht zur Türkei oder Deutschland, sondern Menschen auf der ganzen Welt. Deswegen ist er auch ein Teil der Menschen und der Gesellschaft in Deutschland“.

Christian Petry, der im Namen der Karl Konrad und Ria Groeben Stiftungen sprach, sagte, dass das Forum gegründet wurde, damit die Religionen sich selbst erklären können. Er hofft, dass Vorurteile und Mißverständnisse über den Isam in den nächsten Jahren sich verbessern werden.